Dienstag, 30.08.2016

Aktuelles:

04.04.2012 10:00

Erfolgreicher Abschluss von Projekt GlobaliSE

Das Forschungsprojekt GlobaliSE begann am 1. April 2009 mit einer Laufzeit von drei Jahren und endet am 31. März 2012. Im Rahmen des Projekts wurden, unterstützt durch ein Dutzend assoziierte Partner aus der Industrie, praxisrelevante Ergebnisse insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen in den Bereichen Lebenszyklusmanagement, Anforderungsanalyse und Architekturentwicklung,...

12.04.2011 10:30

Vorträge des Trendkongresses zum Download verfügbar

Die Vorträge, die im Zusammenhang des GlobaliSE-Projekts auf dem Trendkongress net economy gehalten wurden, sind hier zum Download verfügbar.

14.03.2011 12:26

Projekt GlobaliSE auf dem Trendkongress net economy 2011

Bereits zum dritten Mal findet der Trendkongress net economy unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg, MdL Ernst Pfister, vom 7. - 8. April 2011 in den Räumen der Messe Karlsruhe statt. Auch 2011 wird das Programm des Trendkongress federführend vom FZI gestaltet.

Willkommen auf der Homepage des GlobaliSE-Projekts!

GlobaliSE ist ein Forschungsprojekt im Rahmen des Forschungsverbundes „Unternehmenssoftware" und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden‐Württemberg gefördert. Das Projekt startete im April 2009 und läuft bis März 2012.

Projektidee

Softwareunternehmen in Baden-Württemberg nehmen im Bereich der Unternehmenssoftware weltweit eine führende Rolle ein. Auf diesem Markt betätigen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit großem Erfolg. Letztere sind in der Lage, aufgrund einer hohen Lösungskompetenz und einer stark situationsorientierten Arbeitsweise sehr flexibel und dynamisch auf die spezifischen Besonderheiten ihrer häufig ebenfalls mittelständischen Kunden einzugehen.

Die mittelständische Softwareindustrie ist aufgrund ihrer führenden Rolle und spezifischer  Kenntnisse der Anforderungen ihrer Kunden ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Wirtschaft Baden-Württembergs. Diese Stellung wird heute jedoch durch mehrere globale Entwicklungen herausgefordert:

  • Der hiesige Fachkräftemangel in der Softwarebranche, verbunden mit der demografischen Entwicklung, führt zu einer Verlagerung von Aufgaben in Länder, in denen diese Fachkräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
  • Das günstigere Kostenniveau in Osteuropa, Indien und China zwingt zu einer Verlagerung von Programmierungsarbeiten von Baden-Württemberg in diese Länder.
  • Das steigende Qualifikationsniveau in den genannten Ländern erlaubt es zudem, das Anspruchsniveau der zu verlagernden Aufgaben anzuheben.

Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass längerfristig eine Auslagerung auch höherwertiger Softwareentwicklungsaufgaben und damit eines größeren Teils der Wertschöpfung aus Baden-Württemberg droht.

Generelles Ziel des geplanten Vorhabens ist es, dieser Auslagerung entgegenzuwirken und insbesondere die mittelständische Softwareindustrie des Landes in die Lage zu versetzen, die spezifischen und wertschöpfungsintensiven Teile der Softwareentwicklung im Land zu halten. Dies soll dadurch geschehen, dass den Softwarehäusern Methoden und Werkzeuge an die Hand gegeben werden, mit denen sie ihre spezifischen Stärken auch unter wirtschaftlichen Wettbewerbsdruck besonders ausspielen können.

Das Kernthema von GlobaliSE ist die leichtgewichtige und für kleine und mittlere Softwareunternehmen praktikable Unterstützung des kompletten Lebenszyklus qualitativ hochwertiger, unternehmensspezifischer Softwaresysteme. Dabei sollen die Kernprozesse mit hoher Wertschöpfung im Land durchgeführt werden, wobei die global verteilte Auslagerung nicht-komplexer Teilsysteme möglich sein soll.